Arbeitskreis Tresor
 Wir stellen uns vor

 

So fing es damals an:
 
“Beschreiben Sie, wie das Gebäude der alten Sparkasse Sprendlingen in fünf oder sechs Jahren aussehen sollte und welchen Nutzen es haben kann.”
 
Im Jahr 2010 lautete so die Aufgabenstellung eines Workshops zu dem die Ortsgemeinde die Sprendlinger Bürgerinnen und Bürger eingeladen hatten. Es entstand der Arbeitskreis „Nutzung der ehemaligen Sparkasse“, der in zwei Arbeitssitzungen ein vorläufiges Nutzungskonzept aufstellte.
Herausragendes Merkmal: in der ehemaligen Sparkasse sollten die unterschiedlichsten Gruppen, Initiativen, Vereine zusammentreffen, um ein vielfältiges Angebot für die Sprendlinger Mitbürgerinnen und -bürger zu ermöglichen. Aus der ehemaligen Sparkasse - zwischenzeitlich von der Ortsgemeinde erworben - wurde der „Tresor“, benannt nach dem augenfälligen Merkmal im großen Veranstaltungsraum.
 
Mittlerweile ist der Tresor ein Kommunikationszentrum, ein Mehrgenerationenhaus, eine Kulturstätte, ein Café gleichermaßen, das von den Nutzern selbstverwaltet wird. Es finden dort Erzählcafés, internationale Cafés und Landfrauencafés statt. Regelmäßig sind Kunstausstellungen des Kunstkreises zu sehen.
 
Der Arbeitskreis Tresor (früher AK Nutzung der ehemaligen Sparkasse) trifft sich in unregelmäßigen Abständen, um die Organisation und weitere Veranstaltungen zu planen. Die Einladungen erfolgen über das Amtsblatt.
 
Der AK freut sich über jedes neue Mitglied: wer immer Lust hat mitzumachen, ist bei den Treffen herzlich willkommen.
 
 
 
Feste Öffnungszeiten:
 
Als ständige Einrichtung ist im Tresor das Touristikinformationsbüro der Verbandsgemeinde Sprendlingen- Gensingen untergebracht.
Öffnungszeiten: Montag  8:00-12:30 und 14:00-17:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 14:00-17:30 Uhr, Freitag 14:00-17:00  Uhr und  Samstag 10:00-12:00 Uhr.
 
Jeden Freitag öffnet der „Eine Welt Laden“ in der Zeit von 15:00 – 17:00 Uhr. Neben fair gehandelten Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade usw. werden auch kleine Präsente angeboten.
 
Der Tresor beherbergt auch den Telefondienst für den Bürgerbus MobS, der immer montags und donnerstags von 14:00 – 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 06701 / 2008451 erreichbar ist.
Während dieser Zeit wird montags auch ein Spielenachmittag für Erwachsene angeboten.
 
Donnerstags von 14:00 – 16:00 Uhr ist auch der Sprecher des Behindertenbeirates im Tresor anzutreffen oder telefonisch unter der Nummer 06701 / 2008451 erreichbar.
 
Jeden letzten Samstag im Monat um 10:00 Uhr findet im Tresor das Fahrerfrühstück der MobS Fahrer statt. Gäste sind herzlich willkommen.
 
Der Tresor dient ebenfalls als Treffpunkt für die Erziehungs-, Ehe- Familien- und Lebensberatung von Frau Stefanie Verkoyen, die unter Tel 06721-9177-0 (-40) Termine vergibt.
 
Am ersten Mittwoch im Monat von 14:30 – 16:00 Uhr nutzt der Pflegestützpunkt Bingen, Frau Britta Lamm, den Tresor als Beratungsstätte.
 
Dazu kommen eine ganze Reihe kultureller Angebote, die vom Arbeitskreis Tresor, dem Arbeitskreis „Soziale Gemeinschaft“ oder dem „Kunst- und Kulturkreis“ veranstaltet werden.
 
Diese Veranstaltungen können Sie dem Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde auf der Homepage entnehmen oder den Veranstaltungshinweisen im Amtsblatt.
 
 

Erstellt Jutta Bucher 10.11.2012

Bericht über Workshop "Nutzung alte Sparkasse Sprendlingen"

[Download Protokoll v. 23.09.2009 / PDF 1,23 mb]

[Download Protokoll v. 27.01.2011 / PDF 220 kb]

“Beschreiben Sie, wie das Gebäude der alten Sparkasse Sprendlingen in fünf oder sechs Jahren aussehen sollte und welchen Nutzen es haben kann.” So lautete die Aufgabe eines Workshops  zum dem die Ortsgemeinde Vertreter der Parteien und der ortsansässigen Vereine eingeladen hatte.

Manfred Scherer vom Verein engagierter Bürger fungierte dabei als kundiger Moderator. Die Ortsgemeinde trägt sich mit dem Gedanken das Gebäude der alten Sparkasse in der St.Johanner Strasse einer öffentlichen Nutzung zuzuführen. Die beiden oberen Stockwerke sind zur Zeit vermietet.  Nur die ehemalige Schalterhalle inklusive der angrenzenden Räume sollen öffentlich genutzt werden.

Nach einem Rundgang erarbeiteten die Teilnehmer in vier Arbeitskreisen mögliche Nutzungsformen. Die Palette reichte dabei vom Kleinkunst-Café, Eine Welt Laden, Interkulturelle Begegnungsstätte, Vereinsraum bis hin zur Vinothek und zum Haus der Kultur.

Eine schon fast fertige Konzeption präsentierte Manfred Bucher. Er kann sich vorstellen, dass in dem Gebäude die Soziale Netzwerk Initiative Sprendlingen (SNIS) entsteht. Grundlage hierfür ist ein Bistro, das von einem Sozialträger betrieben wird und der dort ein sogenanntes Integrationsprojekt umsetzt.

Drei Menschen mit Beeinträchtigungen könnten hier einen qualifizierten Arbeitsplatz finden. In dem Bistro soll es einen Senioren Mittagstisch und heimische Produkte aus dem LandRaum Wißberg wie zum Beispiel Honig von Wildkräutern und Weingelee geben. Überhaupt kann sich Bucher die Räumlichkeiten gut als Seniorentreff vorstellen. Möglich wäre eine Seniorenbörse bei der ältere aktive Menschen hilfesuchenden Mitbürgern Hilfe bei Besorgungen oder Arztbesuchen anbieten. Denkbar auch ein kostenloser Einkaufsbus für Senioren der alle zwei Wochen in einen Einkaufsmarkt fährt, um so nicht mehr mobilen Menschen dort die Möglichkeit zum Einkaufen zu geben.“Wichtig ist vor allem“, so Bucher,  „eine Vernetzung mit Vereinen und Verbänden wie Arbeiterwohlfahrt, der Rheinhessischen Toscana und den Via Vinea Winzern“. Vorstellbar sei zum Beispiel, dass der Touristikverein zwei Rentner schult, die dann an zwei Tagen in dem Gebäude die Caravaner oder zugezogenen Mitbürger über Veranstaltungstermine den ÖPNV und Freizeitmöglichkeiten informiert. Auch Weinproben für Touristen veranstaltet von den Via Vinea Winzern  könnten im SNIS stattfinden. Da das Bistro seine Pforten um 16.30 Uhr schließen würde, wären die Räume am Abend für Vereine nutzbar.. Aber auch während der Öffnungszeiten des Bistros könnten Nebenräume genutzt werden. So einmal im Monat für eine Kindersprechstunde der Spielleitplanung.
 
Wie geht es nun weiter?
Die Vorschläge werden ausgewertet und auf ihre Machbarkeit geprüft. Danach wird eine Vorlage für den Ortsgemeinderat erarbeitet. Dann ist der Rat am Zug.

Quelle: Bernhard Brühl

erstellt: Hanne Herda, Nov. 2009