Kunst- und Kulturkreis

 

Der Kunst- und Kulturkreis der Ortsgemeinde Sprendlingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler vor Ort aber auch Kunstfreunde aus der Region  in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Hier bietet sich seit einiger Zeit neben den Präsentationsmöglich-keiten in der ehem. Synagoge der Kunsttresor in der St.Johanner Strasse ebenfalls als Ausstellungsraum an.
In loser Folge organisieren die Mitglieder des Arbeitskreises so einen nicht unerheblichen Teil des Sprendlinger Kultur(er)lebens.
 
Rheinhessisches Brauchtum und Mundart, Erzählcafé und das Beisammensein in gemütlicher Runde sind weitere Themenfelder des Arbeitskreises.
 
Ankündigungen von Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender des Vereinsrings oder der Rubrik Termine hier auf der Homepage.
 
Quelle: Jörg Baltes
eingest. Hh. 14.11.2010
Erzähzlcafé
 Ziegeleien Sprendlingen

 

Viel interessantes und wissenswertes über die ehemaligen Sprendlinger Ziegeleien und den Sprendlinger Ton konnte Gerhard Brühl vom Kulturkreis der Ortsgemeinde den zahlreichen Besuchern im jüngsten Erzählcafé vermitteln.

Bereits im Jahre 1657 gibt es im evangelischen Taufregister Nr. 36 einen Eintrag, dass ein Franziskaner Mönch dem Franz in der Ziegelhütt ein Kind getauft hat. Um das Jahr 1800 verarbeiteten in Sprendlingen noch 10 Töpfer den Sprendlinger Ton auch Letten, Lahme oder Kraut genannt, und stellten Töpfe, Schüsseln oder Krüge her. Einer davon war Lorenz Weller in der Gertrudenstrasse. Die Ware wurde überwiegend im Hause verkauft. Bei Wellers kaufte eine fliegende Händlerin "Das Goldertchen" genannt, Geschirr auf, um es in den umliegenden Orten zu verkaufen. Im

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Martinstag Sprendlingen
 Kunstausstellungen

 

Kunst im Kunsttresor, Kunst in der alten Synagoge. An den diesjährigen Martinstagen wird Sprendlingen wieder zum Mekka aller Kunstfreunde. Vater und Sohn Zeichnen als Korrespondenz. Unter diesem Motto zeigen die Zeichenkünstler Jörges Baltes und Sebastian Unterrainer im Kunsttresor Bildkarten und mehr. Das Motto ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn Vater Jörg Baltes und Sohn Sebastian Unterrainer korrespondieren mittels Bildkarten die sie selbst gestaltet haben und auf der Rückseite mit einem Text versehen. ³Aber auch stilistisch wird korrespondiert², erzählt Jörg Baltes. ³Ich schicke zum Beispiel meinem Sohn eine Zeichnung und er entwickelt

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Erzählcafé Sprendlingen

 

Gleich zwei Attraktionen hatte das jüngste Erzählcafé des Kulturkreises der Ortsgemeinde im gut besuchten Kunsttresor zu bieten. Zum einen eine Ausstellung mit Werken der Mainzer Künstlerin Leoni Schmidt-Spieß und einen Leseabend mit dem Wolfsheimer Autor Florian Dirks.

Leoni Schmidt-Spieß ist eigentlich Apothekerin und begeisterte sich für die Aquarellmalerei während eines Toskanaurlaubes. Unser Auto fiel längere Zeit aus und wir saßen samt Mann und Kindern an einem einsamen Ort fest, erzählt die Künstlerin. So fing sie an mit den Wasserfarben ihrer Kinder, einem kleinen Block und feinem Pinselchen die grandiose Landschaft der Toskana festzuhalten.

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Unser Elektrisch
 Erzählcafé öffnet seine Pforten

Die alten Zeiten lebten wieder auf, beim 1. Erzählcafe´des Kulturkreises Sprendlingen im Kunstresor, der ehemaligen Sparkasse:
Anneliese Fasig schwelgt in Erinnerungen. ' Mein Gott, unser Elektrisch.

Mir der bin ich 1945 immer nach Bosenheim zu meiner ersten Lehrerstelle gefahren'. Auch von großem Verkehr 'ins Hinnerland' und in die Stadt 'Kreiznach' weiß die ehemalige Sprendlinger Rektorin zu berichten. ' Die Leit sinn halt in die Stadt gefahr um zu 'kottele' -auf hochdeutsch- um zu tauschen'. 'Bei uns hat die Elektrisch die Uhr ersetzt', erzählt Inge Lang.
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Kunstinitiative "LandRaum"
 Kunstausstellung im Kunsttresor

Peter-Jürgen Lütgen überlegt 'Was könnte ich als Nase nehmen? Eine Mistgabel'? Ernst Demmer schüttelt den Kopf. 'Hier nimm doch dieses Teil', sagt der Sprendlinger Künstler und hält ihm ein Stück Eisen, das tatsächlich die Form einer Nase hat, hin.

Die beiden Künstler veranstalten im Rahmen der Kunstinitiative LandRaum Wißberg 2010 ein kleines Bildhauer-Symposium und sind gerade dabei eine Punker-Assemblage herzustellen. Ernst Demmer ist Ur-Sprendlinger, Landwirt, Sachen(er)finder, Kunstschweißer, Rostveredler und Schrottomane. Peter-Jürgen Lütgen kommt aus Hannover-Barsinghausen. Er ist ewig lernender Lehrer, Metallliterat, konstruktivischer Umstrukteur und malender Imprositateur. Sie haben sich beide vorher nicht gekannt und waren doch sofort auf gleicher Wellenlänge.

Die Scheune von Ernst Demmer ist eine riesige Fundgrube. Demmer hat hier alles mögliche für seine Kunstwerke gesammelt. Symposium heißt übersetzt Gelage. Bei ihrem 'Gelage' haben die beiden Künstler den 'Wißpergel' geschaffen. Das Kunstwerk wurde am Samstagnachmittag feierlich auf der Via-Vinea unterhalb der Schutzhütte installiert. Was soll es darstellen? Es ist eine frei schwingende Plastik die vielerlei Interpretationen ermöglicht. Es stellt aufplatzende Traubenpergel dar, sagen einige Kunstfreunde.

Ortsbürgermeister Karl Heinz Weller interpretiert das Kunstwerk als Willkommensgruß für alle Gäste. Sicher ist nur eines. Das Kunstwerk wiegt sich im Wind wie eine Weinrebe oder Ähren. Originell wie nicht anders zu erwarten ist das verwendete Material. Ausgleichbehälter aus der Heizung symbolisieren die Weintrauben.
Autofedern die Ranken der Weinberge. Zurück zum Punker. Er entsteht einfach so. 'Ernst hat mir ein paar Dreiecke aus rostigem Eisen in die Hand gedrückt und gesagt 'Mach mal'. Daraus ist dann ein Punker geworden. 'Ach ja', sagt Peter-Jürgen Lütgen, 'Punker haben Ohrringe und Stirnbänder', mal schauen was in der Schatztruhe von Ernst Demmer passendes herumliegt. Am Sonntagmorgen stand der fertige Punker schon in der Ausstellung im Kunsttresor und war für 450 Euro zu erwerben. Wie arbeiten solche Künstler und wie entstehen diese Kunstwerke?. Das konnten am Freitag Schüler der IGS Gerhard Ertl und der Elisabethenschule erleben. Hautnah beobachteten sie die Entstehung des 'Wißpergels' . Lütgen, das wurde in der Ausstellung im Kunsttresor deutlich, verwendet in seinen Werken nicht nur Eisen. Er arbeitet auch mit Glas und malt. Seine Spezialität: Chinatusche auf Reispapier. Ernst Demmer hingegen verarbeitet viel was andere Leute wegwerfen oder was er findet. 'In einem Acker bei Fürfeld habe ich zum Beispiel Geschiebesteine von einem Gletscher gefunden. Die Steine haben die Form eines Paarwecks'. Klar daß Demmer daraus ein Kunstwerk machte. Zu sehen war es bei der Ausstellung im Kunsttresor. Mit Eisenstäben und weiteren Steinen symbolisieren sie ein Paar.

Die Kunstinitiative LandRaum zeigte eindrucksvoll, welch künstlerisches Potential rund um den Wißberg vorhanden ist. Offene Ateliers in Sprendlingen, St. Johann sowie die Galerie unterm Maulbeerbaum in Badenheim waren dafür ebenfalls Beispiele.

erstellt: Karl-Heinz Weller, 26.11.2010 Quelle: Bernhard Brühl

Ausstellung im Kunsttresor anlässlich Sprendlinger Jahrmarkt

An den diesjährigen Jahrmarktstagen vom 27. bis 31. August wird das ehemalige Sparkassengebäude wieder zum Kunsttresor. Die Laubenheimer Künstlerin Liesel Klören präsentiert dort, auf Einladung des Kulturkreises der Ortsgemeinde, unter dem Motto "Malen, Modellieren, Zeichnen in der Gegenwart" ihre Werke. Wer die Arbeiten von Liesel Klören sieht, sagt erstmal "Wow, diese Farben phantastisch". In der Tat. Die ausgestellten Werke zeigen ein Farbenfestival und passen mit ihrer Fröhlichkeit des Ausdrucks ideal zum Jahrmarkt. So sind zum Beispiel Tänzerinnen sowohl als Bilder und Skulpturen zu sehen.

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Kunst und Kultur am Maimarkt
 "Kunstausstellungen"

   

"In the Neighbourhood" - in der Nachbarschaft". Ein Song von Tom Waits aus dem Triologiealbum "Swordfishtrombones" ist Motto und Programm für eine Reihe von Kunstausstellungen, die mit Beginn des diesjährigen Sprendlinger Maimarktes für eine Woche zu sehen sein werden. Im alten Sparkassengebäude präsentieren die Sprendlinger Künstler Jörg Baltes, Judith Chmelowa, Ernst Demmer, Eckhard John, Dieter Mehler, Felix Demmer & Eric Käthier neue Arbeiten.

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Leseabend des Kulturkreises Sprendlingen
 "Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht"
Zu einem Leseabend ins Weingut Zahn hatte der Kulturkreis Sprendlingen eingeladen.
 
Als Titel für diese Veranstaltung waren die Verse des rheinhessischen Dichters Carl Zuckmayer ausgewählt worden: "Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht". 
 
Beiträge zum Essen und Trinken von Autoren aus verschiedenen Jahrhunderten standen dann im Mittelpunkt des Abends. Gerhard Brühl, Mitglied des Kulturkreises, freute sich, die aus Sprendlingen stammende und nun in Ingelheim lebende Elfriede Heidrich, geborene Espenschied, hierfür als Rezitatorin gewonnen zu haben. [...weiterlesen]